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Hier führen wir Zitate, Interviews etc. des Unternehmens Pfaff in den Medien auf. Dabei gilt es für uns, hier nicht jeden Beitrag über Pfaff einzustellen, sondern lediglich die, die (hoffentlich) von allgemeinem Interesse sind.

Wir bedanken uns bei den Verlagen und Sendern für die Unterstützung und Bereitstellung.

Artikel im Hamburger Abendblatt vom 03. August 2005

Speditionen bangen um Existenz

Hoher Dieselpreis und Maut verteuern Transporte um 25 Prozent. Nur Firmen, die diese Kosten weitergeben, überleben.

Von Vanessa Seifert

Hamburg

Wenn Ernst Pfaff (64), Spediteur aus Billbrook, an einer Tankstelle vorbeifährt, dann will er am liebsten gar nicht erst auf die Anzeigetafel mit den Treibstoffpreisen gucken. Denn Pfaff braucht für seine 30 Lkw jeden Monat insgesamt 50 000 Liter Diesel. Und der ist derzeit in Deutschland so teuer wie nie zuvor.

Im Juli kletterte der Preis für einen Liter Diesel laut Mineralölwirtschaftsverband im Vergleich zum Vormonat um 2,9 Cent auf ein Rekordhoch von 109,9 Cent. "Diese astronomische Preisentwicklung ist Gift für die Transportbranche, die ohnehin schon unter Maut und Ökosteuer leidet", sagt Pfaff. In seiner Spedition seien durch die Einführung von Ökosteuer und Maut monatliche Mehrkosten von fast 10 000 Euro entstanden. Der gestiegene Dieselpreis schlage im Vergleich zum Jahresbeginn zusätzlich mit 5000 Euro im Monat zu Buche.

Zu den steigenden Kosten komme noch der harte Wettbewerb mit Speditionen aus Osteuropa, sagt Kurt-Jürgen Schimmelpfeng vom Verein Hamburger Spediteure. "Diese Firmen sind nicht solchen finanziellen Belastungen ausgesetzt und können Transportleistungen preiswerter anbieten." Der AGA-Unternehmensverband fordert, die Situation für die Spediteure zu entschärfen und die Ökosteuer auf Zeit auszusetzen.

Ernst Pfaff sorgt sich zwar nicht um seine Spedition (60 Mitarbeiter, acht Millionen Euro Jahresumsatz), doch gehe der Gewinn durch den hohen Dieselpreis zurück. Pfaff steigt jetzt auf staatlich subventionierten Bio-Diesel aus Raps um. "Der Liter kostet mich bis zu 20 Prozent weniger als herkömmlicher Diesel."

Quelle: Hamburger Abendblatt

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